Die Massage ist das ältestes Heilmittel der Menschheit und fand
Ihren Ursprung nach heutigen Kenntnisse im Osten Afrikas und Asien. Erste Aufzeichnungen über gymnastische Übungen und Handgriffe werden von dem Chinesen Huáng Di 2600 v. Chr. festgehalten.

In der indischen Heilkunst Ayurveda traten diese Fähigkeiten in Verbindung mit ätherischen Ölen und Kräutern auf, die auf ein Alter
von mindestens 5000 Jahre datiert sind.

Der griechische Arzt Hippokrates brachte die Massage nach Europa,
wo sie dann vor allem bei den römischen Gladiatoren als Heilmittel
und zur schnelleren Genesung angewandt wurde.
Trotz weiterer Fortschritte und Niederschriften der Heilkunst verloren
die Menschen in der späteren Zeit das Interesse und erst Ende des Mittelalters mit dem Arzt und Alchimisten Paracelsus wurde die
Massage wieder neu entdeckt.

Doch erst der Franzose Ambroise Paré konnte die Massage in der Medizin durchsetzen. Er setzte sie zur Genesung nach Operationen erfolgreich ein.

An der Weiterentwicklung der klassischen Massagen besonders beteiligt
waren der Schwede Pehr Henrik Ling (1776 - 1839) sowie der Holländer Johann Georg Mezger (1838 - 1909).
Sie bauten die Anwendungen und Techniken weiter aus.
In dieser Zeit war es nur den Ärzten vorbehalten, Massagepraktiken
anzuwenden.

Wirkung von Massagen: